Das Tiny House. Eine Liebeserklärung.

Mein kleiner Nähplatz im Haus wurde dank der Auswahl an so vielen wundervollen Stoffen einfach zu klein. Also musste eine Lösung her. Kurzerhand haben mein Mann und ich ein Tiny House gebaut. Ein Ort nur für mich und meine Nähmaschine 🙂 Na ja, gebaut hat es eigentlich mein Mann. Ich durfte ein paar Bretter halten und die Farbe an das Holz bringen. Aber von vorn… angefangen hat alles im Sommer 2019. Die Idee für das Tiny House entstand und da es auf Rädern steht, bleibt man mit dem Standort flexibel und braucht keine Baugenehmigung. Schnell wurden wir bei einem Schrotthändler fündig auf der Suche nach dem Fahrgestell eines alten Wohnwagens. Wir bestellten Holz, jede Menge Holz, und mein Mann legte los… einfach so und ohne eine Bauanleitung. Bis heute frage ich mich, wie er das geschafft hat.

Damit fing alles an.

Der alte Boden wurde entfernt und neuer verlegt. Dabei habe ich dann auch tatkräftig unterstützt, wie man auf dem Bild erkennen kann.

Ich durfte die Schrauben von unten festhalten. Eine sehr dankbare Aufgabe 😉
Der Anfang ist gemacht
Alles in Waage, dann kann es weitergehen.
Dann kamen die Wände.
Der Baumeister bei der Arbeit
Nach den Wänden kam die Außenfolie über das ganze Tiny House und wurde sauber verklebt.
So sah es dann eine ganze Weile aus. Zumindest von außen. Drinnen hat sich viel getran.
Wir haben mit Thermohanf gedämmt und noch eine Innenfolie angebracht.
Nun wirkt das Schwarz deutlich freundlicher 😉
Das erste Fenster ist eingebaut.

Wir haben unser erstes Fenster eingebaut. Das war sehr aufregend, da wir das ja noch nie gemacht hatten bis dahin. Aber es gibt ja für alles ein erstes Mal. Es folgten noch 4 weitere und dann die Tür.

Mittlerweile sah es schon nach was aus.
Auch von vorne waren wir sehr zufrieden.
Dann kam der Innenausbau. Wir haben die Gipskartonplatten angebracht und dann gespachtelt und geschliffen… gespachtelt und geschliffen… gespachtelt und geschliffen.
Elektro darf natürlich nicht fehlen.
Dann wurden die Wände grundiert.
Und die Tapete kam an die Wände.
Nun war der Boden and er Reihe. Wieder dämmen und dann den Boden verlegen.
Fertig. Na ja, die Fußleisten fehlen noch. Aber dann… fertig!!!
Und das Licht geht auch 😉
Ein ganz besonderer Tag, als dann alles geschaftt war. Nun konnte ich mit meinem ganzen Nähequipment ins Tiny House umziehen.

Mittlerweile steht das Tiny House im Garten. Das war ganz schön aufregend. Wir haben erst den Zaun abgebaut, das Tiny House an die Anhängerkuplung angehängt und dann Stück für Stück zum endgültigen Stellplatz geschoben. Und nun konnte das Nähabenteuer beginnen. Ich habe mich gefragt, warum mein Mann die ganze Arbeit auf sich genommen hat, sich am Anfang eine Woche Urlaub genommen hat und ansonsten fast ein halbes Jahr jede freie Minute damit verbracht hat, am Tiny House zu bauen. Und das alles, damit ich meiner Leidenschaft nachkommen kann. Ich glaube er wollte sagen: „Ich glaube an dich und das was du tust.“ Eine schönere Liebeserklärung kann es nicht geben.

Ein Kommentar zu „Das Tiny House. Eine Liebeserklärung.

  1. Hallo Liebe Zeljka und Dirk,

    ich finde eure Meisterwerk sehr schön, aus eignen Kreativität und die Arbeit habt Ihr tolle Werk auf die Beine gestellt.
    Ich könnte mich selber überzeugen von deine Tiny House, das ist mit liebe gemacht worden, und für deine Näharbeit, wie Du das mit liebevoll machst. Bin sehr beeindruckt und ich wünsche dir viele nette Kunde und alles gute für die Zukunft.

    Marica Eling

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